ARCHITEKTUR
Inneres
Über ein dreiläufiges Treppenhaus mit Schmiedeeisengitter um Mitte 18. Jh. gelangt man in das Obergeschoß. Sechs Prunkräume befinden sich im Südtrakt. In der Südwestecke findet sich die Kapelle mit stuckierter Flachdecke, im geschweiften Putzspiegel ovaler Rahmen mit Ölbild "Christi Geburt" von Martin Johann Schmidt Mitte 18. Jh. Geschmückt mit einem Sarkophagaltar mit Bildrahmenretabel von 1769, seitlicher Pilaster mit Volutenauszügen. Das Altarbild stellt den "Hl. Bernhard vor dem Kreuze" dar - ebenso von M. J. Schmidt.
Die Räume im Obergeschoß sind fast durchwegs mit Laub- und Bandelwerkstuck versehen. Der Südtrakt ist gekennzeichnet durch gekehlte Flachdecken mit stuckierten oder gemalten Szenen der römischen und griechischen Mythologie. Charakteristisch für diese Räume sind weiters die 4 Kachelöfen aus der 2. Hälfte des 18. Jh. Diese sind verschiedenfarbig glasiert mit z.T. unglasiertem bzw. vergoldetem Bandlwerkdekor, figurale Aufsätze.
