ARCHITEKTUR
Die Fenster des Erdgeschosses sind mit barocken Fensterkörben versehen. Im lisenengegliederten Hof sind nord- und südseitig Arkaden mit Kreuzgratgewölbe vom Bau des 16. Jh. übergeblieben. Als Hauptakzent des Hofes im N-Flügel erhebt sich ein 3achsiger Mittelpavillon, ein halbes Geschoß überhöht, außen und hofseitig im Obergeschoß betont durch Rundbogenfenster und querovale Oculi zwischen Riesenpilastern, die Fensterverdachungen auf korinthischen Pilastern bzw stehenden Voluten.
In der Überhöhung kann man eine Sonnenuhr bez. 1743 und 1966 (ren.) bewundern. Eingangstor ist mit Beschlägen und Griffen um Mitte 18. Jh. verziert. In der nördlichen Durchfahrtshalle ist noch ein Schmiedeeisentor mit Beschlagleisten und "Grabberln" aus dem 16. Jh. erhalten.
