WINZER DES JAHRES

Auszeichnung für den Schlossherren von Gobelsburg

(Klosterneuburg, 9. Mai 2006) - Erstmals in der langjährigen Geschichte des Falstaff-Magazins darf sich ein gebürtiger Vorarlberger über den Titel „Winzer des Jahres“ freuen. Michael Moosbrugger übernahm vor zehn Jahren das Traditionsweingut Schloss Gobelsburg. Mit der Philosophie, möglichst authentische Weine zu kreieren, hat das Weingut unter seiner Führung sehr schnell wieder den Anschluss zur absoluten Spitze gewonnen. Peugeot Austria stellt dem neuen „Falstaff Winzer des Jahres“ den geräumig-eleganten Peugeot 407 SW für vier Monate zur Verfügung – eine unverwechselbare Persönlichkeit auf vier Rädern.

 

Vom Philosophen zur Weinphilosophie

„Die Falstaff-Auszeichnung ist nichts Alltägliches, etwas, das man nur einmal im Leben bekommt und daher eine große Freude,“ betont Michael Moosbrugger, der seit zehn Jahren das Weingut Schloss Gobelsburg – in Zusammenarbeit mit Willi Bründlmayer – leitet. Ziel des Vorarlberger Hoteliersohnes war damals, das Weinkulturerbe von Schloss Gobelsburg zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dass gerade er als Quereinsteiger – Moosbrugger hatte Philosophie studiert – eine derartige Wertschätzung seiner Arbeit erfährt, freut ihn besonders und wird in Zukunft Messlatte einerseits und Motivation andererseits sein.
Schloss Gobelsburg gehört dem Zisterzienserstift Zwettl und blickt auf eine Jahrhunderte alte Weinkultur zurück, die seit 1958 von Pater Bertrand Baumann exzellent gepflegt wurde. Unter ihm wurde der legendäre Gobelsburger

 

Messwein zur bekannten Marke.

Mit Michael Moosbrugger hat Schloss Gobelsburg das große Glück, einen Pächter gefunden zu haben, der – bei aller Innovation – seinen Blick auch in die Vergangenheit richtet: „Das Verhältnis zwischen Moderne und traditioneller Weinbereitung ist eines der zentralen Themen, die mich beschäftigen“, bekennt der Winzer und vinifiziert seine Weine ganz im Stil verklungener Zeiten. Dabei findet er gleichzeitig aber auch innovative Lösungen wie sein „Dynamic Celler Concept“, ein komplett flexibles System, mittels welchem die Weine in „Fässern auf Rädern“ in die jeweils optimalen Temperaturzonen des Kellers bewegt werden können. Durch diese wohldurchdachte Verbindung von „Traditionellem“ mit „Neuem“ entstehen unverwechselbare Weine.

 

Charakter statt Auswechselbarkeit

Von Beginn an setzte Michael Moosbrugger bei der Übernahme des Schlossweingutes auf die Maxime, dass seine Weine Persönlichkeit zeigen sollten, Geschichten erzählen dürfen und die Region widerspiegeln sollen, in welcher sie angebaut werden. Bei den Weißweinsorten beschränkt sich der Winzer auf Grünen Veltliner und Riesling. Deren Ausbau erfolgt gezielt in einer etwas oxidativen Richtung, um den Weinen mehr Eigenständigkeit zu lassen. Eine zusätzliche Spezialität des Weingutes ist die Linie „Tradition“, entstanden aus dem Wunsch, den Charakter der Weine wiedererstehen zu lassen, der für Jahrhunderte in den Kellern von Gobelsburg vorherrschte. Zu den besten Winzersekten Österreichs zählt der gutseigene Sekt „Schloss Gobelsburg Brut Reserve“; dass Moosbrugger auch ein feines Händchen für Rotweine besitzt, beweisen sein finessenreicher Pinot Noir und der samtige Merlot. „Keine Frage, Michael Moosbrugger hat das Weingut Schloss Gobelsburg zu einem der führenden Betriebe Österreichs gemacht und präsentiert Weine mit einem sehr ausgeprägten Charakter, präzise und lagerfähig,“ erläutert Falstaff-Chefredakteur Peter Moser die Entscheidung der Falstaff Redaktion, Michael Moosbrugger den Titel „Falstaff Winzer des Jahres 2006“ zu verleihen.
Wer in den nächsten Monaten dem unverwechselbaren „Falstaff“-Peugeot 407 SW begegnet, sollte ihm getrost folgen: Sein Weg führt nach Schloss Gobelsburg und dort gibt es Weine, die zu den besten Österreichs zählen.

 

Falstaff Winzer des Jahres